Gemeinde Schöntal

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Rathaus Aktuell

Austausch zum Bürgerwindpark Weißbach

Auf Einladung der Gemeinde Schöntal erfolgte am vergangenen Mittwoch (05.07.2017) in Sindeldorf ein Gespräch zum aktuellen Stand und weiteren Betrieb des Bürgerwindparks Weißbach. Ortschafts- und Gemeinderäte der Ortschaften Sindeldorf, Westernhausen und Marlach, der Bürgerinitiative „Gegenwind Sindelbachtal“ sowie Vertreter der Bürgerwindpark Hohenlohekreis GmbH und des Landratsamtes Hohenlohekreis als zuständige Immissionsschutzbehörde kamen zusammen, um sich zum weiteren Vorgehen auszutauschen. Ebenso anwesend war ein Vertreter des Ingenieurbüros Wölfel, dass unter anderem Emissions- Lärm-Messungen durchführt.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Patrizia Filz und Landrat Dr. Matthias Neth erfolgte ein kurzer Überblick über das durchgeführte Genehmigungsverfahren sowie den derzeitigen Verfahrensstand im Hinblick auf das anhängige Rechtsbehelfsverfahren. Anschließend erläuterte der Vertreter vom Ingenieurbüro Wölfel das Verfahren sowie das Ergebnis der bereits erfolgten Lärmmessung im Bürgerwindpark Weißbach, welcher 5 Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils 3,3 MW und einer Gesamthöhe von 200 Metern umfasst.
Als vorläufiges Ergebnis wurde im Rahmen einer Emmissionsmessung an der Anlage festgestellt, dass der Schalleistungspegel die vorgegebenen Werte einhält.

Im Anschluss nutzten die anwesenden Ortschafts- und Gemeinderäte sowie Vertreter der Bürgerinitiative „Gegenwind Sindelbachtal“ die Gelegenheit, Fragen an den Betreiber, das Ingenieurbüro Wölfel sowie das Landratsamt Hohenlohekreis als Genehmigungsbehörde zu richten und ihre Eindrücke über den Betrieb der Anlage, insbesondere hinsichtlich der Lärmentwicklung, zu schildern. Hierbei wurde besonders auf die Lärmbelastung durch den Windpark bei Nacht verwiesen.

Um die Lärmbelastung möglichst gering zu halten, erfolgt derzeit eine Prüfung durch den Betreiber und Hersteller der Anlage, ob mit diese mit technischen Mitteln noch verringert werden kann.

Weiterhin wurde vereinbart, zunächst die Lärmbelastung zu dokumentieren, um Zeiträume besonderer Belastung und die jeweils vorliegenden Witterungsverhältnisse mit den Anlagendaten abzugleichen und daraus Erkenntnisse für den künftigen Betrieb der Anlage gewinnen zu können. Zudem wird die Möglichkeit einer Immissionsmessung an den betroffenen Wohngebäuden geprüft.

Abschließend dankten Bürgermeisterin Filz sowie Landrat Dr. Neth den Anwesenden für die offene und sachliche Diskussion und betonten nochmals das gemeinsame Ziel, im Rahmen der rechtlichen und technischen Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative, den örtlichen Gemeinde- und Ortschaftsräten sowie dem Betreiber der Anlage die Lärmbelastung soweit wie möglich zu reduzieren.